Training für die virtuelle Herzenslustarbeit

Bist du nicht gern in der schwulen Szene unterwegs, verbringst aber viel Zeit am Rechner? Kostet es dich Überwindung, in der Kneipe in „albernen“ Kostümen über Safer Sex zu informieren? Aber engagieren wolltest du dich schon lange? Dann ist vielleicht virtuelle Herzenslust das Richtige für dich. Als Health-Supporter kannst du im Internet dein Wissen über HIV/Aids und Safer Sex an andere weitergeben – bequem von zuhause aus.

Herzenslust bleibt Herzenslust – ob in der Kneipe oder bei GayRomeo: Damit auch die virtuelle Prävention die gleichen Standards der Vor-Ort-Arbeit erfüllt, müssen alle ehrenamtlichen Health-Supporter am Training „Virtuelle Herzenslust – Prävention im Internet“ teilnehmen. Idealerweise hast du schon Erfahrungen in klassischer Präventionsarbeit in einer lokalen Herzenslust-Gruppe. In den Trainings „Virtuelle Herzenslust – Prävention im Internet“ werden schwerpunktmäßig folgende Themen und Inhalte vermittelt:

  • Virtuelle Prävention: Geschichte, Gegenwart und Zukunft
  • Kommunikation im Internet – was ist daran so anders?
  • So bringst du Wissen rüber: Von den „blauen Seiten“ in die Wirklichkeit
  • Sex im Internet: Virtuelle Lust und virtuelle Herzenslust
  • Safer Surfen: Schutz im Internet
  • Sexpraktiken und was sie mit sich bringen können
  • Unverzichtbar: Standards für die Online-Prävention
  • Weitervermittlung: Ich bin kompetent und kenne meine Grenzen
  • So bleibst du Herr der Lage – bei Missverständnissen, Konflikten, Streit
  • Wie sieht meine Arbeit in der Praxis aus?