Die CSD-Paraden und die CSD-Straßenfeste, mit ihrer kontinuierlichen Forderung nach Akzeptanz von Lesben und Schwulen, bieten auch für Herzenslust mehr als eine Gelegenheit, Präventionsbotschaften zu vermitteln und auf HIV, Aids, STIs und Safer Sex aufmerksam zu machen.
Wo andere aber mit Materialschlacht, schrillen Fummeln und vielen nackten Muskeln auftreten, muss Herzenslust sich ins Zeug legen, um gesehen und gehört zu werden. Und in neue Rollen schlüpfen, mit Einfallsreichtum überraschen und gegen den Strich bürsten! Mit immer neuen Ideen werden die Wahrnehmungsraster der Zielgruppen durchbrochen und für neue Aufmerksamkeit gesorgt: Das einmal Erlernte muss immer frisch gehalten werden. Nicht nur für schwule Männer, die Herzenslust vor über zehn Jahren entwickelt haben, sondern auch für alle anderen.
Im Mittelpunkt eines Herzenslust-Projekts steht immer das Bemühen, präventive Botschaften auf lebensbejahende und emotionale Weise zu vermitteln. Lust und Laune dürfen nicht fehlen, in der Sache nicht und nicht bei denen, die sich für die Sache engagieren. Bestes Beispiel dafür ist die erfolgreiche Aktion zum CSD 1999. Der "Dschungel der Liebe" bewies: Mit viel Liebe zum Detail, dem enormen Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte eine besonders auffällige und sympathieträchtige Positionierung der Präventionsbotschaften in einem fröhlichen und ausgelassen Rahmen präsentiert werden.
Zahlreiche regionale Herzenslust-Teams entwickeln Jahr für Jahr neue Aktionen, die zeigen, dass Prävention mit Lust und guter Laune an den Mann gebracht werden kann.
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