Sexuell übertragbare Infektionskrankheiten

Seit einigen Jahren sind sexuell übertragbare Krankheiten (sexually transmitted infections = STI) auf dem Vormarsch, unter anderem Syphilis und Hepatitis B. Sie schädigen nicht nur die Gesundheit, sondern erhöhen auch das Risiko einer HIV-Übertragung, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.

Mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs) kann man sich überaus leicht anstecken. Dieses Risiko kann durch Befolgung der Safer-Sex-Regeln (= die vor einer HIV-Übertragung schützen) lediglich verringert werden. Aus diesem Grund stehen die Erkennung von STIs und deren Behandlung, auch bei den Sexualpartnerinnen und Sexualpartnern im Vordergrund. Nicht zuletzt, um weitere Infektionen zu verhindern. Im Folgenden informieren wir dich über die verbreitetsten STIs und erklären, wann man am besten zum Arzt gehen sollte und wie es mit der Meldepflicht aussieht.

Tripper oder Gonorrhö

Die Gonorrhö oder auch Tripper genannt, ist eine der weltweit häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen, charakteristisch für sie ist eitriger Ausfluss. Betroffen sein können alle beim Sex beteiligten sowie weitere Schleimhäute, also nicht nur die Harnröhre, sondern auch der Enddarm, der Mund-/Rachenraum und die Augen. mehr

Feigwarzen - HPV

Infektionen mit den leicht übertragbaren Humanen Papilloma-Viren (HPV) gehören weltweit zu den häufigsten STDs. Erreger sind Humane Papilloma-Viren (HPV), von denen mehr als 100 Subtypen bekannt sind, sie dringen durch winzige Läsionen in Haut und Schleimhäute des Menschen ein. mehr

Filzläuse

Filzläuse sind 1,5–2 mm große, also mit bloßem Auge sichtbare Insekten. Sie haben drei Paar kräftige Beine, mit denen sie sich an Haaren oder anderen Strukturen festklammern. Sie ernähren sich vom Blut des Menschen, ihre Bisse in die Haut verursachen Juckreiz und Hautrötungen. mehr