Fair Play mit Herzenslust - nicht nur zu den Gay Games 2010!

Die Veranstaltungen rund um den Christopher-Street-Day in NRW sind eine Plattform, auf die keine Organisation oder Institution, die in schwul-lesbischen Lebenszusammenhängen arbeitet, verzichten möchte. Selten haben schwul-lesbische Beratungsstellen, politische Organisationen, die Aidshilfen und die Vielzahl der lesbischen oder schwulen Unternehmerinnen und Unternehmer ein Podium mit einer derart großen Öffentlichkeitswirkung. Dies gilt sowohl für die Kommunikation in die eigene Szene hinein als auch für die Außenwirkung.

Play safe - Play fair!: Das Motto der Aktionen der Herzenslustgruppen und der IWWIT-Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe zum CSD 2009 und 2010, die gemeinsam von den Teams aus Bonn (Gummibärchen) und Köln (Check Up) entwickelt und koordiniert werden, lautet "Fair Play - ran an die Bällchen". Sowohl als Fußgruppe bei der Parade, beim CSD-Empfang im Kölner Gürzenich, als auch beim Straßenfest des ColgnePride sind sie mit ihren neuen Präventionsaktionen und Infoangeboten dabei. Und auch bei den Gay Games 2010 wirbt Herzenslust gemeinsam mit IWWIT mit vielen Aktionen, Präventions- und Beratungsangeboten für "Fair Play".

Diese schwul-lesbische Sportolympiade mit zehntausenden Besuchern ist ein guter Grund für Herzenslust einmal genauer hinzuschauen, wie es um Teamgeist und Fairplay innerhalb der Community bestellt ist. Das Motto „Fair Play“ bietet dazu ausreichend Steilvorlagen. Wer bleibt bei uns auf der Ersatzbank sitzen? Wo klappt es besonders gut mit dem Teamplay in der Szene? Wann würdest du am liebsten mal die rote Karte zücken? Mit Fragen wie diesen möchte Herzenslust Denkanstöße liefern, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Selbstbewusst und dabei durchaus zur Selbstironie fähig, fordert Herzenslust "Fair Play" im alltäglichen Miteinander ein - besonders auch in öffentlichkeitswirksamen Gebieten wie dem Profisport.